
One Ok Rock – japanische Kult-Boyband
Neben dem J-Rock ist diese japanische Band den Genres Alternative-, Post- und Pop-Rock zugehörig. Die aktuellen Mitglieder der 2005 gegründeten vierköpfigen Band sind Takahiro Morita (Gesang), Tōru Yamashita (Gitarre), Ryōta Kohama (Bass) und Tomoya Kanki (Schlagzeug).
Die Wurzeln der Band
Die Idee zur Band stammt von Tōru. Während seiner Schulzeit versammelte er ein paar musikalische Freunde und Kameraden um sich. Der Bandname leitet sich vom englischen o´clock ableiten und bezieht sich auf die Uhrzeit, zu der die ehemalige Schulband ihre Proben abhielt: Ein Uhr. Die Schreibweise wurde vereinfacht und zu One OK Rock geändert.
Ihre erste offizielle Debüt-Nummer war Naihi Shinsho und verkaufte sich 15.000 Mal. Das erste Album Zeitakubyō erschien 2007. Noch bevor das zweite Album Beam of Light 2008 herauskam, fand auch die erste kleine Japantour statt. Da sie sich zum Ziel gesetzt hatten, jährlich zwei Alben herauszubringen, wurde Kanjō Effect nachgeschoben. 2009 hatte die junge Band ihren ersten Skandal und trennte sich von dem damaligen Mitglied Alex.
Erste Auftritte und Erfolge
Bereits die Doppel-Single Re:make/No Scared von 2011 fand kommerzielle Verwendung als Titellied in einem Videospiel. Im selben Jahr kam das Album Zankyō Reference heraus. Die neue Single The Beginning wurde 2012 zum Titellied der Filmadaption der Mangaserie Rurouni Kenshin verwendet. 2013 wurde das Lied Nothing Helps in eine japanische Adaption des Computerspiels Devil May Cry integriert.
Fast alle Konzerte ihrer ersten Tour außerhalb Asiens im selben Jahr waren kurzfristig ausverkauft. 2014 traten sie auf Bühnen der amerikanischen Metropolen wie New York, Philadelphia und Los Angeles auf. Daraufhin folgten weitere Konzerte auf Festivals. 2014 und 2015 kamen die ersten Europa-Touren. Bei der ersten wurden auch Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Dänemark, Italien, Schweden und die Niederlande besucht. Bei der zweiten Tour gaben sie insgesamt 16 Konzerte in Russland, Großbritannien, Irland, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und in Frankreich. In Deutschland wurde mit fünf weiteren Konzerten nachgelegt.